Die Geschichte hinter dem Bild: Szenisches Lernen in der Pflege

2000 Tabuthemen als Gegenstand szenischen Lernens in der Pflege

Im Mai 2000 wagte das KKS-Team mit Uta Oelke und Gisela Ruwe einen Schritt ins Neue: Pflegepädagogik nicht nur denken, sondern erleben. Zwei Wochen lang tauchten wir ein in erfahrungsbezogenes Lernen und Szenisches Spiel. Unser Thema: Pflege im Nationalsozialismus. Wir schlüpften in Rollen, gaben Biografien Gestalt und stellten uns sogar der Gerichtsszene mit Krankenschwestern. Es war ein intensives Experiment – bewegend, herausfordernd und voller Erkenntnisse, die bis heute nachhallen. (überarbeitete Fassung)

 Im Mai 2000 setzte sich das Team der KKS mit Uta Oelke und Gisela Ruwe, mit einem neuen pflegedidaktischen Ansatz in Theorie und Praxis auseinander. Es ging um erfahrungsbezogenes Lernen und das Szenische Spiel. Wir wählten damals das Thema Pflege im Nationalsozialismus aus. Zwei Wochen erarbeiteten wir die Bedeutung des Themas für Pflegende und die einzelnen Schritte der Lerneinheit. Wir erfüllten Rollen und Rollenbiografien. Bsp. Die Krankenschwestern vor Gericht („Die Gerichtszene“). Es war eine sehr spannende und intensive Zeit.