Die Geschichte hinter dem Bild: Palliativ Seminar 2025

Im August 2025 nehmen die angehenden Pflegefachassistenten am dreitägigen Palliativ-Seminar des KKS-Curriculums teil. Tod und Sterben werden dabei nicht nur als Tabu, sondern als Teil des Lebens betrachtet. Persönliche Erfahrungen, professionelles Begleiten und Strategien zur Selbstfürsorge stehen im Mittelpunkt. Gemeinschaft, Austausch und kleine Rituale wie Erinnerungssteine geben den Auszubildenden Kraft und Halt für ihren Pflegealltag. (überarbeitete Fassung)

 Palliativ Seminar mit den angehenden Pflegefachassistenten im August 2025

Tod und Sterben ist auch heute noch ein Tabu Thema. Im Rahmen des KKS-Curriculums setzen sich die Auszubildenden während eines Seminars an drei Tagen mit der Thematik auseinander. Entgegen der häufigen Erwartung der Auszubildenden wird dort nicht nur geweint, sondern gemeinsam gearbeitet, gegessen und gelacht.

Tag 1 - Eigenes Erleben mit Tod und Sterben

„Tod und Sterben“ sind keine abstrakten Begriffe, sondern Teil unserer eigenen Geschichte. Am ersten Tag öffnen wir den Raum für persönliche Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle. Wer sich dem eigenen Erleben stellt, findet Tiefe, Ehrlichkeit und die Grundlage für echte Begleitung.

Tag 2 - professioneller Umgang mit Tod und Sterben

Pflegende stehen täglich vor der Aufgabe, Sterbende und ihre Angehörigen/Zugehörige zu begleiten. Auszubildende lernen wie Fachlichkeit, Empathie und aktives Zuhören zusammenwirken um Würde und Menschlichkeit zu geben.

Tag 3 – Entwicklungen von möglichen Bewältigungsstrategien

Wir entwickeln Strategien zur Selbstfürsorge, Resilienz und zu achtsamen Umgang mit Belastungen, so dass unsere Auszubildenden langfristig in der Pflege gut arbeiten können. „Wer andere trägt, muss auch selbst getragen sein. Unsere selbstgemalten „Erinnerungssteine“ sind uns im weiteren Berufsleben immer ein guter Halt und Stütze.

Gemeinschaft werden zu Wurzeln, die uns im Alltag Halt geben.